Vortrag
Für die einen ist sie eine Heilige, für die anderen eine Schwindlerin: Theres Neumann (1898 - 1962), die Resl von Konnersreuth, polarisiert bis auf den heutigen Tag. Während sie bei der jüngerer Generation heute zunehmend in Vergessenheit gerät, war diese Frau aus der nördlichen Oberpfalz nach dem Krieg eine der populärsten Gestalten in Bayern überhaupt. Berühmt geworden war die Resl, wie sie genannt wurde, durch ihre Stigmata (blutende Wundmale), durch ihre Visionen und durch das Phänomen, dass sie von 1926 bis 1962 weder flüssige noch feste Nahrung zu sich genommen haben soll - mit Ausnahme einer geweihten Hostie, die sie bei der täglichen Kommunion zu sich nahm. 2005 hat der damalige Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller das Seligsprechungsverfahren für sie eröffnet. Unmengen von Büchern und Artikeln sind über Therese Neumann erschienen, ohne dass eine letztgültige Antwort über dieses Rätsel gegeben werden kann. Der Referent, ein Großneffe der Resl, versucht, aus seinem Blickwinkel, sich diesem Rätsel zu nähern.
Referent:
Bastian Neumann, Kaplan in Roding, Großneffe der "Resl von Konnersreuth"
| Veranstaltungsnr. | 3-32573 |
| Datum | Do 16.04.2026, 19.30 Uhr |
| Ort | Rimbach, Pfarrheim |
| Veranstalter | PGR Rimbach |