Begleitete Pilgerwanderungen

Ansprechpartner

Michael Neuberger
Pastoralreferent
Geschäftsführer/Bildungsreferent
Katholische Erwachsenenbildung
im Landkreis Cham e.V.
Tel. 09971-7138
mneuberger(at)keb-cham.de

 

 

Auf den Spuren der Jakobspilger

Wanderungen mit historischen, kunstgeschichtlichen und spirituellen Momenten

Quer durch Europa führen Wege zum berühmten Jakobsweg in Spanien, darunter der Tschechisch-Ostbayerische Jakobsweg von Prag über Regensburg und Eichstätt bis Donauwörth. Die KEB im Bistum Regensburg mit ihren Regionalstellen lädt Pilger/innen (und solche, die es werden wollen) ein, in Begleitung von ausgebildeten Jakobswegsbegleitern/innen auf einzelnen Etappen dieses jahrhundertealten Pilgerweges mit einer kleinen Gruppe unterwegs zu sein.

Nach dem Pilgersegen erleben die Pilger die Schönheit der Schöpfung und unserer Heimat. Kurze spirituelle Impulse und Informationen rund um Natur, Geschichte und Kultur wollen dabei helfen, nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich unterwegs zu sein.

Die Südroute des tschechischen Jakobsweges führt von Prag her kommend über den Wallfahrtsort Pribram, Rozmidal pod Tremsinem, Kasejovice, Nepomuk, Planice und Klatovy bayerisch-tschechische Grenze. Die 220 km Route hat durch die sanfte Hügellandschaft, stille Wälder und aussichtsreiche Wiesen einen besonderen Reiz. Pilgern Sie mit uns geleitet mit einem der besten Wegmarkierungssysteme Europas duch eine geschichts- und kulturreiche Region, dessen Ruhe sich sofort auf die überträgt, die pilgern in ihr unterwegs sind.

Vom Tannaberg (Tschechien) nach Eschlkam

Wir starten in Tschechien auf dem Tannaberg vor der Wallfahrtskirche Svatá Anna. Bei Všeruby überschreiten wir die tschechisch-deutsche Grenze, an der uns ein Stein die Sehnsucht nach dem 2825 km entfernten Santiago de Compostela weckt. Vorbei an der Besinnungs- und Begegnungsstätte Seugenhof gelangen wir nach Eschlkam. Dort steht für die Region ein einzigartiger Kulturschatz - die Pfarrkirche St. Jakobus in Eschlkam mit ihrer neuromanischen Malerei. In Leming stärken wir uns am Pilgerbrunnen und genießen zum Abschluss auf dem Kunstwanderweg auf der Leminger Höhe einen grandiosen Ausblick in das Grenzland und zum Hohenbogenmassiv.

Von Eschlkam über Neukirchen b.Hl.Blut zur Fortdiensthütte am Hohen Bogen

Über den Höhenrücken „Brünst" erreichen wir den Wallfahrtsort Neukirchen beim Hl. Blut. Nach einer Brotzeit beim Pilgerstein neben dem Rathaus begin-nen wir den Aufstieg zum Hohen Bogen. Dieser führt uns auf einem zunächst steilen Waldweg zu einer gut ausgebauten Forststraße. Über diese gelangen wir zur Forstdiensthütte auf dem Hohen Bogen (950 m), der höchsten Stelle des ostbayerischen Jakobsweges.

Vom Hohen Bogen über Grafenwiesen und Bad Kötzting zur Wallfahrtskirche Weißenregen

Beginnend bei der Diensthütte am Hohen Bogen geht es bergab auf einsamen, alten Waldwegen über den „Seelbrunn“ nach Watzlsteg. Nach einer Rast bei Grafenwiesen folgen wir über Haibach dem reizvollen Tal des Weißen Regens, wo uns die Pfingstrittstadt Bad Kötzting mit seiner imposanten Kirchenburg erwartet. Von Dort grüßt uns das Etappenziel, die auf einer Anhöhe thronende Wallfahrtskirche Weißenregen.

Von Weißenregen nach Neurandsberg

Unsere Pilgerwanderung führt uns über den Blaibacher See, Heitzelsberg nach Voggenzell. Über den sogenannten Pfahl und einen 700 m langen, beeindruckenden Kreuzweg, gelangen wir zur Barocken Pfarrkirche von Moosbach. Vom Weiler Pareszell aus wandern wir auf einsamen Waldwegen, Berg und Tal nach Neurandsberg, wo wir im Kirchlein Mariä Geburt und der anschließenden Pilgerbrotzeit unsere Pilgerwanderung abschließen.