Vergessene Geschwister? Die Kirchen des Orients

Der christliche Glaube entstand vor 2000 Jahren im Nahen Osten und breitete sich schnell in alle Himmelsrichtungen aus, nicht nur nach Westen in das Gebiet des damaligen Römischen Reiches, sondern auch über die Reichsgrenzen nach Osten hinaus. Im 4. Jahrhundert wurden auf den Konzilen von Nicäa (325) und Konstantinopel (381) wesentliche Punkte des Glaubensbekenntnisses festgeschrieben.
Im 5. Jahrhundert kam es dann zu einer dogmatischen Festlegung über die Naturen Christi. Aus verschiedenen Gründen schlossen sich Christen im östlichen Grenzbereich des Römischen Reiches oder außerhalb des Reichsgebietes nicht den Beschlüssen der Konzile von Ephesus (432) und Chalcedon (451) an und trennten sich von der Reichskirche.
So entstanden die so genannten Vor-Ephesinischen und Vor-Chalzedonischen Kirchen im Zweistromland, in Syrien, Ägypten, Äthiopien, Eritrea, Armenien und Indien.
In einer Reihe von Vorträgen sollen einige dieser unabhängigen, auch als "orientalisch" bezeichneten, christlichen Kirchen, die noch viel vom ursprünglichen Christentum bewahrt haben, vorgestellt werden.

Referent:

Dr. Alois Wittmann, Präsident des Deutschen Koordinationsrates der Unio (UAC), Allgemeinmediziner in Bruck

Datum Do 17.01.2019, 19.30 Uhr - Do 21.03.2019
Ort Roding, Haus der Pfarrgemeinde "Sankt Gallus"
Veranstalter KEB Cham, Dekanat Roding
Link zu Google Maps

Alle Veranstaltungen dieser Reihe

Veranstaltung Die äthiopische Kirche
Datum Do 17.01.2019, 19.30 Uhr
Ort
Veranstaltung Die armenische Kirche
Datum Do 21.03.2019, 19.30 Uhr
Ort Roding, Haus der Pfarrgemeinde "Sankt Gallus"