So 17.06.12, 16.00 Uhr
Führung durch die Pfarrkirche St.Sebastian Falkenstein
anschließend Einkehr im Gasthaus zur Post
In den vergangenen Jahrhunderten war der Ort Falkenstein keine eigenständige Pfarrei, sondern gehörte zur Pfarrei Arrach. Falkenstein, als Markt bedeutend größer als Arrach, bemühte sich zwar immer wieder selbständige Pfarrei zu werden, aber alle Versuche scheiterten. Erst als der einsichtige Pfarrer Dr. Anton Götz von Arrach den Weg ebnete, wurde im Jahre 1924 Falkenstein durch den Regensburger Bischof Antonius Henle zur Pfarrei erhoben. Damit war den Wünschen der Bevölkerung und den seelsorglichen Notwendigkeiten entsprochen worden.
Während die Burg Falkenstein bereits im 11. Jahrhundert errichtet wurde, stammt die Kirche aus dem 14. oder 15. Jahrhundert. Die Kirche war ein flachgedeckter, einschiffiger Bau, mit dreiseitig abschließendem Chor im Osten, im Kern gotisch. Sie wurde mehrfach durch Umbauten erweitert und 1853 romanisiert. Der Turm, früher mit Satteldach, dessen Giebel mit Blenden verziert war, zeigt Rundbogenfriese. Die Bogenfriese und die Blenden deuten darauf hin, dass der Bau im Zusammenhang mit einer der niederbayerischen Schulen der Backsteinzeit steht. An das alte Langhaus wurde 1934 eine dreischiffige Erweiterung mit Rundbogenarkaden und neuer, gewesteter Apsis angebaut. Im Langhaus befand sich eine einfache Holzdecke, die im Neubau mit drei untergezogenen Balken gestaltet war. Hauptaltar, Kanzel und Kommunionbank, sowie die zwei Seitenaltäre waren aus Granit gefertigt. Da die Kirche in den früheren Jahrhunderten mehrfach samt Einrichtung durch Feuer zerstört wurde, war keine alte Ausstattung vorhanden. Zudem wurde die Filialkirche nie mit wertvollen Kunstgegenständen bedacht.
Bedingt durch den schlechten Bauzustand (seit 1934 keine größere Sanierung), die niedrige Innenraumhöhe, den dunklen Raumeindruck und der wenig ansprechenden Einrichtung, entschloss man sich 1989 zu einer umfassenden Sanierung, Neugestaltung und künstlerischen Ausstattung der Pfarrkirche. Seit 1994 zeigt sich die Kirche als schmuckes und festliches Gotteshaus.
Der Gasthof "Zur Post" kann auf eine lange, traditionsreiche gastronomische Geschichte zurückblicken. Bereist Anfang des 18. Jahrhunderts erschien das Anwesen unter dem Namen "Sternwirtshaus" in der Chronik Falkensteins. Der Name blieb dem Hause, trotz mehrerer Besitzerwechsel und eines Großbrandes im Jahre 1800, zwei Jahrhunderte lang erhalten. 1909 übernahm das Fürstliche Haus von Thurn und Taxis die Leitung des Hauses und prägte infolge seiner Poststation den heutigen Namen der Gastwirtschaft. Weitere Besitzer waren Graf Otting aus Wiesenfelden sowie das Haus Wittelsbach mit seiner Niederlassung Wiesenfelden. Die Familie Georg Zimmerer aus Roding erwarb das Anwesen 1959. Im Jahre 1969 übernahm es Ihr Sohn Max mit Frau Hildegard.
Während die Burg Falkenstein bereits im 11. Jahrhundert errichtet wurde, stammt die Kirche aus dem 14. oder 15. Jahrhundert. Die Kirche war ein flachgedeckter, einschiffiger Bau, mit dreiseitig abschließendem Chor im Osten, im Kern gotisch. Sie wurde mehrfach durch Umbauten erweitert und 1853 romanisiert. Der Turm, früher mit Satteldach, dessen Giebel mit Blenden verziert war, zeigt Rundbogenfriese. Die Bogenfriese und die Blenden deuten darauf hin, dass der Bau im Zusammenhang mit einer der niederbayerischen Schulen der Backsteinzeit steht. An das alte Langhaus wurde 1934 eine dreischiffige Erweiterung mit Rundbogenarkaden und neuer, gewesteter Apsis angebaut. Im Langhaus befand sich eine einfache Holzdecke, die im Neubau mit drei untergezogenen Balken gestaltet war. Hauptaltar, Kanzel und Kommunionbank, sowie die zwei Seitenaltäre waren aus Granit gefertigt. Da die Kirche in den früheren Jahrhunderten mehrfach samt Einrichtung durch Feuer zerstört wurde, war keine alte Ausstattung vorhanden. Zudem wurde die Filialkirche nie mit wertvollen Kunstgegenständen bedacht.
Bedingt durch den schlechten Bauzustand (seit 1934 keine größere Sanierung), die niedrige Innenraumhöhe, den dunklen Raumeindruck und der wenig ansprechenden Einrichtung, entschloss man sich 1989 zu einer umfassenden Sanierung, Neugestaltung und künstlerischen Ausstattung der Pfarrkirche. Seit 1994 zeigt sich die Kirche als schmuckes und festliches Gotteshaus.
Der Gasthof "Zur Post" kann auf eine lange, traditionsreiche gastronomische Geschichte zurückblicken. Bereist Anfang des 18. Jahrhunderts erschien das Anwesen unter dem Namen "Sternwirtshaus" in der Chronik Falkensteins. Der Name blieb dem Hause, trotz mehrerer Besitzerwechsel und eines Großbrandes im Jahre 1800, zwei Jahrhunderte lang erhalten. 1909 übernahm das Fürstliche Haus von Thurn und Taxis die Leitung des Hauses und prägte infolge seiner Poststation den heutigen Namen der Gastwirtschaft. Weitere Besitzer waren Graf Otting aus Wiesenfelden sowie das Haus Wittelsbach mit seiner Niederlassung Wiesenfelden. Die Familie Georg Zimmerer aus Roding erwarb das Anwesen 1959. Im Jahre 1969 übernahm es Ihr Sohn Max mit Frau Hildegard.
- So 17.06.12, 16.00 Uhr - So 16.09.12: Kirche und Wirtshaus im Altlandkreis Roding
- So 17.06.12, 16.00 Uhr: Führung durch die Pfarrkirche St.Sebastian Falkenstein
- So 22.07.12, 16.00 Uhr: Kirche und Wirtshaus in Rettenbach
- So 16.09.12, 16.00 Uhr: Kirche und in Wirtshaus in Beucherling
Referenten: Josef Kilger, Kreisheimatpfleger für den Altlandkreis Roding
Pfarrer Johannes Gschlößl
Veranstalter: Verein für Heimatgeschichte Roding
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