GE(HT) DENKEN !

Gedenkstein für den KZ-Todesmarsch bei Wetterfeld

Mit der Veranstaltungsreihe „Ge(ht)“ –denken möchte sich die Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Cham in Zusammenarbeit mit dem Dekanat Roding auf neue Weise mit der Gedenkkultur in unserer Zeit auseinandersetzen.  

Do 10.11.11, 19.30 - 21.30 Uhr

Haus der Pfarrgemeinde Roding

"Hört mal auf mit dem alten Zeug !" ?

Mit dem "Sterben in der Natur" bringt der (Toten-)Monat November das Gedenken an die Verstorbenen. Während die Feier von Allerseelen die Familien an den Gräbern ihrer Lieben zusammenführt, sind es am Volkstrauertag die Verantwortlichen einer Gemeinde und Vereine, die das Gedenken an die Opfer der Kriege aufrecht erhalten - oft unter immer geringerer Beteiligung der Bevölkerung. Der Sinn solcher Feiern scheint abhanden zu kommen, ihre Form zu erstarren. Die Zeitzeugen von Naziherrschaft und Kriegsterror werden immer weniger - "Wen interessieren die alten Geschichten (noch)?" sagen viele. Will man die Untaten vergessen und begraben? Doch der Mensch braucht Erinnerung, Vergessen wird den Opfern nicht gerecht und birgt die Gefahr von neuer Ungerechtigkeit und das Aufkommen erneuter Gräueltaten - das zeigte die Geschichte oft...

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Mi 18.01.12, 19.30 - 21.30 Uhr

Cordonhaus Cham

Verbrechen Liebe

Thomas Muggenthaler erinnert mit diesem Buch an ein vergessenes und besonders tabuisiertes Kapitel nationalsozialistischer Verbrechen....

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Mo 30.01.12, 19.30 Uhr

Roding, Haus der Pfarrgemeinde

"Einige kamen durch unsere Dörfer ..."

April 1945: Vor dem Hintergrund der heranrückenden alliierten Truppen schicken die Nazis rund 16.000 Menschen auf die sogenannten Todesmärsche vom KZ Flossenbürg in Richtung KZ Dachau. Thomas Muggenthaler hat viele Zeitzeugen befragt und Interviews geführt. Mit einzelnen Überlebenden des so genannten Todesmarsches, welche in der Nähe von Stamsried bzw. Wetterfeld befreit wurden und die sogar eine Zeit lang in der Gegend wohnten, ist er noch in Kontakt. Er wird Auszüge von den bewegenden Interviews bringen, unterschiedliche Facetten des damaligen Konzentrationslagers Flossenbürg aufzeigen und aus seinem Buch "Ich lege mich hin und sterbe" vorlesen.

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Mo 30.01.12, 19.30 Uhr

Roding, Haus der Pfarrgemeinde

"Einige kamen durch unsere Dörfer ..."

April 1945: Vor dem Hintergrund der heranrückenden alliierten Truppen schicken die Nazis rund 16.000 Menschen auf die sogenannten Todesmärsche vom KZ Flossenbürg in Richtung KZ Dachau. Thomas Muggenthaler hat viele Zeitzeugen befragt und Interviews geführt. Mit einzelnen Überlebenden des so genannten Todesmarsches, welche in der Nähe von Stamsried bzw. Wetterfeld befreit wurden und die sogar eine Zeit lang in der Gegend wohnten, ist er noch in Kontakt. Er wird Auszüge von den bewegenden Interviews bringen, unterschiedliche Facetten des damaligen Konzentrationslagers Flossenbürg aufzeigen und aus seinem Buch "Ich lege mich hin und sterbe" vorlesen.

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Sa 10.03.12, 7.30 - 17.00 Uhr

Studienfahrt zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Hitler und sein Architekt Albert Speer hatten Großes vor mit Berlin, Hamburg oder München: Wären die geplanten Monumentalbauten Wirklichkeit geworden, die "Führerstädte" wären nicht wiederzuerkennen gewesen. Der Kriegsverlauf verhinderte die Realisierung der Triumph-Architektur. 1938, als Flossenbürg eröffnet wurde, liefen die Vorbereitungen jedoch noch auf Hochtouren. Ungeheure Mengen an Granit waren für derartige Projekte nötig, aber auch für Hitlers Straßen- und Autobahnbauprogramm - und sehr viele...

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So 29.04.12, 14.00 Uhr

Besuch und Gebet am KZ-Gedenkstein in Rettenbach

Durch das Gebiet der Gemeinde in Richtung Wörth an der Donau wurde durch SS-Mannschaften im April 1945 die Häftlingskolonne eines Todesmarsches aus dem KZ Flossenbürg getrieben, wobei 48 Häftlinge umgebracht wurden. Bevor sie 1957 ihre letzte Ruhestätte auf dem Ehrenfriedhof Flossenbürg fanden, wurden die Toten im "Holzhacker-Wald" begraben, woran dort seit 1985 eine Gedenktafel erinnert.

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