AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

Di 10.10.17, 19.30 Uhr

Cham, Geistliches Zentrum der Redemptoristen, Ludwigstrasse 16, 93413 Cham

Christsein auf dem Weg

Haltepunkte in atheisitischer Umgebung


"Lass mich dich lernen, dein Denken und Sprechen, dein Fragen und Dasein, damit ich daran die Botschaft neu lernen kann, die ich dir zu überliefern habe."

Dieses Wort von Bischof Klaus Hemmerle (1929-1994) leben an verschiedenen pastoralen Orten der evangelisch-lutherische Pfarrer Wolfram Hülsemann und der katholische Ordensmann Pater Albert Krottenthaler. Die beiden lernten sich durch die Ökumene-Arbeit in Berliner Stadtteil Marzahn kennen. Als 2015 Flüchtlinge in Massen nach Deutschland strömten und sich in ihrem Stadtteil rechte Demonstrationen formierten, überlegten die beiden, wie der Situation zu begegnen sei - Angst gegenüber den Fremden und Gewaltbereitschaft einerseits und solidarische Bekundun-gen andererseits - und wie sie als Christen gefragt seien. Neben einem überkonfessionellen Friedensgebet laden sie mit dem Angebot "Anhalten" Menschen ein, die im nichtkirchlichen Umfeld aufgewachsen, sich als atheistisch bezeichnen, aber die das Anliegen und die Sorge teilen.

Anliegen: Christsein in der jeweiligen gegenwärtigen Situation. Was heißt das? Menschen in ihrem Erlebnishorizont wahrnehmen, sich in die Sprache des andern hineindenken lernen. Brücken bauen. Glaubenssprache neu buchstabieren.
Es geht um die christliche Existenz in unterschiedlichen Situationen. Wie gestaltete sie sich DDR Zeit ? Wie erlebte sie Pater Albert, als er von 1995 (vom katholisch geprägten) Bayern nach Chemnitz kam?
Alle Veranstaltungen dieser Reihe:

Referent: Wolfram Hülsemann, Hülsemann war zunächst Gemeindepfarrer in Thüringen und von 1984 bis 1992 Stadtjugendpfarrer in Ost-Berlin. Während der Wende 1989/90 moderierte er den Runden Tisch der Hauptstadt im Roten Rathaus. Danach war er von 1992 bis 1995 in der Jugendbildung für Auszubildende im Haus Kreisau in Berlin tätig. Von 1995 bis 1998 wirkte er als Superintendent in Königs Wusterhausen. Von 1998 bis 2008 arbeitete er als Leiter des von ihm aufgebauten Brandenburgischen Instituts für Gemeinwesenberatung, Demokratie und Integration. Für diese Arbeit wurde er 2006 mit dem Stuttgarter Friedenspreis ausgezeichnet.

Sein 1991 erhaltenes Bundesverdienstkreuz hatte er im Dezember 1993 zurückgegeben. Er protestierte damit gegen die Entscheidung des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, dem Kommunisten und KZ-Häftling Fritz Bringmann diese Auszeichnung zu verweigern die er im Jahre 2000 von Bundespräsident Johannes Rau doch noch erhielt. (Quelle: Wikipedia)


Moderation: Monika Urban, Gemeindereferentin im Dekanat Roding
Bruder Albert Krottenthaler

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