REFORMATIONSJUBILÄUM 2017

500 Jahre Reformation – Relevant für Katholiken? 2017 für Katholiken?

Reformationsjubiläum, 500 Jahre Reformation, Martin Luther – manche fragen sich wahrscheinlich, ob das alles überhaupt für die Katholikinnen und Katholiken in Deutschland wichtig ist. Schließlich sind es ja die Protestanten, die da „feiern“, nicht wahr? Warum sollten sich Katholiken daran beteiligen?

Weil es sich dabei um eine Wegscheide unserer eigenen Geschichte handelt. Es lohnt sich, diese Geschichte neu zu entdecken und darin spirituelle und theologische Schätze zu heben. Dazu gehört auch ein ehrlicher Blick auf entstandene Spaltungen und Verletzungen, der es ermöglicht, heute Räume der Versöhnung zu eröffnen. Umso mehr gibt das Lutherjahr Anlass, auch die gegenseitige Bereicherung auf dem Weg der Ökumene zu feiern. All dies geschieht im Bewusstsein, dass wir 2017 gemeinsam vor der Herausforderung stehen, die Kraft des christlichen Glaubens für heute und morgen erfahrbar zu leben.  (vgl. www.2017-weiter-sehen.de)

In diesem Sinne verstehen sich unsere nachfolgenden Veranstaltungen, bei denen wir nicht in der zurückschauenden, rein historischen Perspektive bleiben wollen, sondern kreativ die Bedeutung der Reformation für das Christsein in der Gegenwart thematisieren wollen.

Do 19.10.17, 19.45 Uhr

Gleißenberg, Pfarrheim, Hauptstr. 14, 93477 Gleißenberg

Martin Luther und die Reformation

Im Jahr 2017 feiern bzw. gedenken wir 500 Jahre Reformation. Wenngleich Reformation mehr ist als Martin Luther, ist der Mönch aus Wittenberg doch der entscheidende Anstoßgeber der Reformation. Der Vortrag zeichnet einerseits anhand von Fotos von Schauplätzen der Reformation die wesentlichen Stationen der Biografie Martin Luthers und der Reformationsgeschichte nach, will aber hinter diesen äußeren Daten auch die inneren Beweggründe des Reformators ergründen. In einem abschließenden Teil werden die wesentlichen Stationen des evangelisch-lutherisch und römisch-katholischen Dialogs im 20.Jahrhundert bis zur Gegenwart nachgezeichnet.

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Di 24.10.17, 19.30 Uhr

Roding, Haus der Pfarrgemeinde

"Wer herrscht, bestimmt den Glauben" -
Reformatorisches Tohuwabohu in der Oberpfalz

Reformationsgeschichte der Oberpfalz - ein reformatorisches Tohuwabohu. Im 16. Jhd. war die Oberpfalz ein Flickenteppich aus vielen (größeren und kleinen) unabhängigen Territorien. Der Landesherr bestimmte den Glauben seiner Untertanen. In unmittelbarer Nachbarschaft wurde Katholizismus, Luthertum und reformierte Religion praktiziert. Der Vortrag gibt einen Überblick über die entscheidenden politischen und religiösen Ereignisse im reformatorischen Zeitalter und versucht, die Auswirkungen der häufigen Religionswechsel auf Orte, Familien und Einzelpersonen exemplarisch am Heimatort des Referenten (Bruck) darzustellen.

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Do 16.11.17, 19.45 Uhr

Neubäu, Hotel Schießl, Seestr. 1-3, 93426 Roding - Neubäu am See

Martin Luther und die Reformation

Im Jahr 2017 feiern bzw. gedenken wir 500 Jahre Reformation. Wenngleich Reformation mehr ist als Martin Luther, ist der Mönch aus Wittenberg doch der entscheidende Anstoßgeber der Reformation. Der Vortrag zeichnet einerseits anhand von Fotos von Schauplätzen der Reformation die wesentlichen Stationen der Biografie Martin Luthers und der Reformationsgeschichte nach, will aber hinter diesen äußeren Daten auch die inneren Beweggründe des Reformators ergründen. In einem abschließenden Teil werden die wesentlichen Stationen des evangelisch-lutherisch und römisch-katholischen Dialogs im 20.Jahrhundert bis zur Gegenwart nachgezeichnet.

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Do 16.11.17, 19.00 Uhr

Neubäu, Hotel Schießl

Martin Luther und die Reformation

Im Jahr 2017 feiern bzw. gedenken wir 500 Jahre Reformation. Wenngleich Reformation mehr ist als Martin Luther, ist der Mönch aus Wittenberg doch der entscheidende Anstoßgeber der Reformation. Der Vortrag zeichnet einerseits anhand von Fotos von Schauplätzen der Reformation die wesentlichen Stationen der Biografie Martin Luthers und der Reformationsgeschichte nach, will aber hinter diesen äußeren Daten auch die inneren Beweggründe des Reformators ergründen. In einem abschließenden Teil werden die wesentlichen Stationen des evangelisch-lutherisch und römisch-katholischen Dialogs im 20.Jahrhundert bis zur Gegenwart nachgezeichnet.

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